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Denise Berger besteht Aufnahmeprüfung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien


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Denise Berger war seit 2014 Schülerin der Musikschule Tulln in den Fächern Saxophon (bei C. Högl-Egretzberger) sowie Klavier Popularmusik (bei W. Chmela und J. Kauper).



Mein Name ist Denise Berger, ich bin 20 Jahre alt und studiere derzeit Musiktherapie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Musik ist, solange ich denken kann, ein ständiger Begleiter meines Lebens und für mich war schon immer klar, dass auch in meinem späteren Beruf der musikalische Aspekt nicht fehlen darf. Außerdem war es mir schon immer ein großes Anliegen, Menschen zu helfen, also in einem sozialen Bereich tätig zu sein. Durch viele Gespräche mit meiner Familie hat mich mein Bruder dann auf den Studiengang Musiktherapie aufmerksam gemacht. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, was die Ziele und Aufgaben von diesem Beruf sind. Durch meine vorwissenschaftliche Arbeit, die ich über Musiktherapie bei Demenz geschrieben habe, konnte ich erste Einblicke in dieses Berufsfeld sammeln und ich war sehr begeistert. Da Musiktherapie ein noch nicht allzu bekannter Beruf ist, möchte ich ihn kurz erläutern. Laut dem Musiktherapiegesetz ist er eine eigenständige, wissenschaftlich- künstlerisch- kreative und ausdrucksfördernde Therapieform. Musiktherapie umfasst die bewusste und geplante Behandlung von Menschen, insbesondere mit emotional, somatisch, intellektuell oder sozial bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen, durch den Einsatz musikalischer Mittel in einer therapeutischen Beziehung zwischen einem/einer oder mehreren Behandelten und einem/einer oder mehreren Behandelnden mit dem Ziel: Symptomen vorzubeugen, behandlungsbedürftige Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern, die Entwicklung, Reifung und Gesundheit zu fördern und zu erhalten oder wiederherzustellen. Zwischen meiner Schulzeit und dem Studium war ich ein Jahr bei der Militärmusik Niederösterreich tätig. Ich habe dieses Jahr genutzt, um mich für die Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Ich hatte zuerst nicht allzu große Hoffnungen, da mir gesagt wurde, dass nur 10 Bewerber*innen genommen werden. Doch mit viel Engagement und Ehrgeiz habe ich die Aufnahmeprüfung positiv gemeistert. Das Studium macht mir sehr viel Freude und ich habe viele nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Derzeit befinde ich mich im ersten Semester und mein Wissen über Musiktherapie wurde schon sehr erweitert. Ich freue mich schon auf die kommenden Studienjahre und viel neue Erfahrungen und Erlebnisse.



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